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In der Fachzeitschrift Sicherheitsbeauftragter 09/2026 ist der Artikel Drucker im Büro- Blinder Fleck im Arbeitsschutz von Carsten Magiera (Sicherheitsingenieur, Sachverständiger für Arbeitssicherheit, Arbeits- und Gesundheitsschutz) veröffentlicht worden, indem auf die Gefahren von Ultrafeinstaub hingewiesen wird, da für ultrafeine Partikel (UFP) derzeit weder in Deutschland noch auf EU-Ebene verbindliche gesundheitsbezogene Grenzwerte gibt. Fazit: Im Arbeitsschutz gilt daher weiterhin das Vorsorgeprinzip. Die Exposition gegenüber UFP sollte so weit wie möglich minimiert werden.

Blinder Fleck im Arbeitsschutz

Gesunde Innenraumluft – A Global Call to Action

Hamburg, 25.09.2025 Saubere Atemluft ist lebenswichtig. Wir atmen jeden Tag rund 20.000-mal ein und aus – ohne darüber nachzudenken. Doch dabei nehmen wir auch Stoffe auf, die uns schaden.

Was kaum jemand weiß: In Innenräumen werden Milliarden Mikro- und Nanoplastik-Partikel mit Metallen und Chemikalien freigesetzt, aus Bürogeräten, wie Laserdrucker, Kopierer oder 3D-Drucker – schon beim Drucken einer einzigen Seite. Diese ultrafeinen Partikel (UFP) sind unsichtbar und gesundheitsschädlich, lungengängig, und sie überwinden all unsere Barrieren. UFP sind bisher nicht reguliert. Arbeitgeber, Schulen, Krankenhäuser oder Verwaltungen setzen solche Geräte ein, ohne die Risiken zu kennen.

Beim CO₂ haben wir gelernt, zu handeln. Aber bei Belastungen der Innenraumluft durch vermeidbare Partikel und Schadstoffe hinken wir weit hinterher. Genau hier möchte ich ansetzen. Weiterlesen

Die DGUHT e.V. gibt uns die Möglichkeit unser Thema der Öffentlichkeit vorzustellen.

Heike Krüger (nano-Control): Laser- & 3D-Drucker: Belastung der Innenraumluft durch ultrafeine Partikel (PM0.1)

Studien, Praxiserfahrungen und alltagstaugliche Tipps – verbunden mit klaren Forderungen nach Grenzwerten für saubere Atemluft.

Freuen Sie sich auf ein spannendes Programm mit hochkarätigen Referentinnen und Referenten bei der Deutschen Gesellschaft für Umwel und Humantoxikologie, der DGUHT e.V. , die aktuelle Themen rund um Umwelt, Gesundheit und Technik beleuchten.

Folge 3 – Kein guter Ton(er)

 

Wenn man Menschen aufschneidet und schwarze Lungen vorfindet, könnte man schnell meinen, dass da jemand ziemlich was weggeraucht haben muss.

Aber diese Männer, bei deren Sektionen ich dabei sein durfte, haben keine einzige Zigarette konsumiert. Der eine lebte an einer viel befahrenen Straße, der andere hatte in seinem Arbeitszimmer über viele Jahre einen Laserdrucker aufgestellt. Beiden wurde der Feinstaub zum Verhängnis. 

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Die gemeinnützige Organisation nano-Control, Internationale Stiftung fordert verbindliche Regeln für die Installation und den Betrieb von ubiquitären tonerbasierten Drucksystemen wie „Laserdrucker und Kopierer“, um die Luftqualität in Innenräumen nachhaltig zu verbessern. Das Verbot von inhalierbaren PFAS in Innenräumen ist notwendig.

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Entstehung, Wirkung und gesundheitliche Relevanz – Fokus auf Laserdrucker-Emissionen

 

Heike Krüger

Aerosole – Definition und Herkunft in der Atemluft

Aerosole: komplexe Gemische aus festen und/oder flüssigen Partikeln, fein verteilt in einem Gas – typischerweise Luft –.

Entstehung in der Umgebungsluft – innen und außen: sowohl durch natürliche Prozesse (z. B. Vulkanausbrüche, Pollenflug, Meeresgischt) sowie menschliche Aktivitäten, wie Industrie, Verkehr, Laserdruck, 3D-Druck und Haushaltsprozesse.

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Canva KI Bunte Partikel aus dem Laserdrucker

„Jeder kann was tun – leisten Sie Ihren Beitrag zur Rettung unser Umwelt – jetzt!

Quelle Claudia &Reinold Fischer Mach mit! Aktiver Umweltschutz zu Hause 1987

 

Die Luftverschmutzung erreicht zum Jahresende bedenkliche Werte. Inversionswetterlagen sorgen dafür, dass giftige Schadstoffe, wie Feinstaub, Stickstoffdioxide und Schwefeldioxid bodennah gefangen bleiben.

 

19.12.2024 „Wir ersticken“: Smog bedeckt Sarajevo – ZDF

27.12.2024 „Giftige Wolke“ über Deutschland: Experte warnt vor gefährlichem Wetterphänomen – Frankfurter Rundschau

In der Silvesternacht kommen etwa 1.300 Tonnen Feinstaub PM2.5 hinzu, der dann bei ruhiger Wetterlage einige Tage in unserer Atemluft verbleibt.

Also nix wie rein und Türen sowie Fenster schließen!

 

„Da Kinder sich nicht selbst schützen oder für ihren Schutz einsetzen können, besteht eine besondere Fürsorgepflicht.“ Dr. Hannah Klauber, Volkswirtin

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben Kinder ein grundlegendes Menschenrecht auf saubere Luft in ihren Wohnungen, Schulen und Gemeinden. Quelle AOK  G+Gk

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Zusammenfassung

 

Liebe Stifter, Förderer und Paten, liebe Teammitglieder, liebe Freunde und Leser!

das Jahr 2022 stand für uns unter dem Motto „Paradigmenwechsel“ mit positiven Ansätzen. Learned lesson im Rahmen der Pandemie ist offensichtlich auf allen Ebenen, auf Vorsorge zu setzen. Präventive Maßnahmen im Bereich der Innenraumluft sind das Gebot der Stunde mit dem Blick auf einen Virus und die sich verändernde Arbeitswelt. Die Arbeitsmedizin setzt zukünftig auf ganzheitliche arbeitsmedizinische Vorsorge. Am 19.12.2022 wurde von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin die Arbeitsmedizinische Regel 3.3 „Ganzheitliche arbeitsmedizinische Vorsorge bekannt gemacht.

Übersehen wurde, dass mit der vermehrten Nutzung von Home Office Laserdrucker in die Nähe der Kinderzimmer gelangen. Die austretenden und schlecht zu lüftenden ultrafeinen Partikel stören die Entwicklung unserer Kleinsten. Dies gilt es aus Vorsorgegründen zu verhindern. Der Arbeitsplatz wurde hierfür nicht geregelt.

Doch Hilfe naht.

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Die gemeinnützige nano-Control, Internationale Stiftung fordert verpflichtende Regeln für die Atemluft im Innenraum sowie für die Aufstellung und den Betrieb ubiquitärer Toner-basierter Drucksysteme „Laserdrucker und Kopierer“ zur nachhaltigen Verbesserung der Luftqualität in Innenräumen.

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Die gemeinnützige nano-Control, Internationale Stiftung fordert verpflichtende Regeln für den Betrieb von Toner basierten Drucksystemen „Laserdrucker“ zur nachhaltigen Verbesserung der Luftqualität in Innenräumen (IAQ).

 (Hoya, )

Das Menschenrecht auf saubere Atemluft gilt auch für Atemluft im Innenraum.

„Die Luftverschmutzung ist das größte umweltbedingte Gesundheitsrisiko in Europa und hat erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit der europäischen Bevölkerung, insbesondere in städtischen Gebieten.“ European Environment Agency (EEA)

Die ehrenamtlich arbeitende nano-Control, Internationale Stiftung sowie die Vorgängerorganisation, die Bürgerinitiative ITG engagieren sich seit 30 Jahren für ein lebenswichtiges Thema, den Schutz der Atemluft im Innenraum, denn wir brauchen saubere, gesunde Luft zum Atmen. Atmen heißt Leben!

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