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Unsere Kinder verbringen bis zu 90 % ihres Tages in Innenräumen – in Schulen, Kitas, zu Hause und an Orten, an denen sie lernen, spielen und ihre Zukunft gestalten.

Doch ist die Luft, die sie dort atmen, wirklich sicher? Diese Frage dürfen wir nicht länger aufschieben. Wir haben Gebäude jahrzehntelang effizienter gemacht. Jetzt müssen wir sie auch gesünder und resilienter machen.

Gesunde Innenraumluft ist kein Luxus. Sie ist eine Voraussetzung für Gesundheit, Lernen und Entwicklung. Sie kann dazu beitragen, Infektionsrisiken zu reduzieren, Kinder bei extremer Hitze zu schützen und ihnen auch dann einen sicheren Raum zu geben, wenn die Außenluft belastet ist.

Jeder Atemzug zählt. Kinder atmen jeden Tag tausende Liter Luft und trinken im Vergleich dazu etwa einen Liter Flüssigkeit.

Das Atmen können wir für eine gewisse Zeit bewusst stoppen, indem wir die Luft anhalten.

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In der Fachzeitschrift Sicherheitsbeauftragter 09/2026 ist der Artikel Drucker im Büro- Blinder Fleck im Arbeitsschutz von Carsten Magiera (Sicherheitsingenieur, Sachverständiger für Arbeitssicherheit, Arbeits- und Gesundheitsschutz) veröffentlicht worden, indem auf die Gefahren von Ultrafeinstaub hingewiesen wird, da für ultrafeine Partikel (UFP) derzeit weder in Deutschland noch auf EU-Ebene verbindliche gesundheitsbezogene Grenzwerte gibt. Fazit: Im Arbeitsschutz gilt daher weiterhin das Vorsorgeprinzip. Die Exposition gegenüber UFP sollte so weit wie möglich minimiert werden.

Blinder Fleck im Arbeitsschutz

Gesunde Innenraumluft – A Global Call to Action

Hamburg, 25.09.2025 Saubere Atemluft ist lebenswichtig. Wir atmen jeden Tag rund 20.000-mal ein und aus – ohne darüber nachzudenken. Doch dabei nehmen wir auch Stoffe auf, die uns schaden.

Was kaum jemand weiß: In Innenräumen werden Milliarden Mikro- und Nanoplastik-Partikel mit Metallen und Chemikalien freigesetzt, aus Bürogeräten, wie Laserdrucker, Kopierer oder 3D-Drucker – schon beim Drucken einer einzigen Seite. Diese ultrafeinen Partikel (UFP) sind unsichtbar und gesundheitsschädlich, lungengängig, und sie überwinden all unsere Barrieren. UFP sind bisher nicht reguliert. Arbeitgeber, Schulen, Krankenhäuser oder Verwaltungen setzen solche Geräte ein, ohne die Risiken zu kennen.

Beim CO₂ haben wir gelernt, zu handeln. Aber bei Belastungen der Innenraumluft durch vermeidbare Partikel und Schadstoffe hinken wir weit hinterher. Genau hier möchte ich ansetzen. Weiterlesen

Die DGUHT e.V. gibt uns die Möglichkeit unser Thema der Öffentlichkeit vorzustellen.

Heike Krüger (nano-Control): Laser- & 3D-Drucker: Belastung der Innenraumluft durch ultrafeine Partikel (PM0.1)

Studien, Praxiserfahrungen und alltagstaugliche Tipps – verbunden mit klaren Forderungen nach Grenzwerten für saubere Atemluft.

Freuen Sie sich auf ein spannendes Programm mit hochkarätigen Referentinnen und Referenten bei der Deutschen Gesellschaft für Umwel und Humantoxikologie, der DGUHT e.V. , die aktuelle Themen rund um Umwelt, Gesundheit und Technik beleuchten.

Unsichtbare Gefahr im Innenraum – Zeit zur Schaffung wissenschaftliche Evidenz zur Luftverschmutzung durch ultrafeine Partikel und deren Wirkung auf die Gesundheit

Seit über drei Jahrzehnten kämpfen Menschen, die von den Emissionen von Laserdruckern und Kopierern betroffen sind, um Anerkennung, Verständnis und Schutz. Was als Gesundheitsbeschwerden Einzelner begann, hat sich zu einem bedeutenden Problem der öffentlichen Gesundheit entwickelt – gestützt durch Daten, Fallberichte und wissenschaftliche Erkenntnisse.

Über viele Jahre hinweg hat sich gezeigt, dass Büroumgebungen, die harmlos erschienen, eine zentrale Rolle bei diesem Problem spielen. Tausende haben sich bei nano-Control, Internationale Stiftung immer wieder mit ähnlichen Symptomen gemeldet. Alle waren den Emissionen aus Bürogeräten, wie Laserdrucker und Kopierer ausgesetzt und sahen dies als die Ursache ihrer Gesundheitsbeschwerden.

Die ehrenamtliche Stiftung nano-Control hat sich von einer Bürgerinitiative zu einer Wissens- und Interessenvertretungsplattform entwickelt. Weiterlesen

Heike Krüger, Vorstandsvorsitzende (Hoya) und Stefan Hausmann, Stiftungsratsvorsitzender (Alfeld) der gemeinnützigen Stiftung nano-Control (Stiftungssitz in Hamburg, Verwaltungssitz in Hoya) folgten einer Einladung der Organisatoren der ETH NPC25 in die Schweiz.

Im vergangenen Jahr wurde die ehrenamtliche Stiftung als assoziiertes Mitglied bei der VERT Association in der Schweiz aufgenommen. So entstanden die neuen internationalen Kontakte zu Experten aus dem Bereich Technologie zur Emissionsminderung von Verbrennungsmotoren, ein internationaler Verband von Herstellern von Emissionsminderungssystemen (z.B. Messergeräte, Filter, Reinigungsanlagen), die zur Teilnahme an der ETH NPC25 führten.

Experten aus Forschung, Industrie und Regierung kamen bei der Konferenz aus der ganzen Welt zusammen, um Themen im Zusammenhang mit Nanopartikeln, bezüglich der Quellen, ihrer Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt sowie neuer Technologien zur Eindämmung zu diskutieren.

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Entstehung, Wirkung und gesundheitliche Relevanz – Fokus auf Laserdrucker-Emissionen

 

Heike Krüger

Aerosole – Definition und Herkunft in der Atemluft

Aerosole: komplexe Gemische aus festen und/oder flüssigen Partikeln, fein verteilt in einem Gas – typischerweise Luft –.

Entstehung in der Umgebungsluft – innen und außen: sowohl durch natürliche Prozesse (z. B. Vulkanausbrüche, Pollenflug, Meeresgischt) sowie menschliche Aktivitäten, wie Industrie, Verkehr, Laserdruck, 3D-Druck und Haushaltsprozesse.

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Die gemeinnützige nano-Control, Internationale Stiftung fordert verpflichtende Regeln für die Atemluft im Innenraum sowie für die Aufstellung und den Betrieb ubiquitärer Toner-basierter Drucksysteme „Laserdrucker und Kopierer“ zur nachhaltigen Verbesserung der Luftqualität in Innenräumen.

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Ultrafeine Stäube und Nanopartikel aus Laserdruckern und Kopierern in Innenräumen schaden nicht nur unseren Atemwegen und lösen Entzündungen aus, sie können bei der Entwicklung von Asthma eine Rolle spielen und erhöhen zudem das Sterberisiko deutlich

Asthma ist eine Erkrankung der Atemwege, die durch eine Entzündung der Atemwege verursacht wird. Die Symptome können von Husten und Atemnot bis hin zu schweren Asthmaanfällen reichen. Es gibt viele Ursachen für Asthma, einschließlich Umweltfaktoren wie Staub, Gerüche, chemische und physikalische Reizstoffe und Luftverschmutzung.

Es heißt immer: die Masse macht´s. Doch beim Drucken und Kopieren fallen die vielen einzelnen ultrafeinen Partikel (UFP) mit Teilchendurchmessern von unter 0,1 µg kaum ins Gewicht. Dennoch sind sie hoch relevant. Die hohen Partikelanzahl-Konzentrationen in der Atemluft von Innenräumen bergen eine große Gefahr.

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Es stehen 20 Millionen Laserdrucker in den Innenräumen in Deutschland.
Bei einer Seite Druck aus einem Laserdrucker entstehen Milliarden ultrafeine
Partikel. Diese Partikel können in die Lunge, in jede Zelle bis ins Gehirn
eindringen.