Green-Zones GmbH spendet für Raab und seinen
Kampf vor Sozialgerichten – Vorsicht, Toner-Feinstaub!

Hans-Jürgen Raab ist durch Emissionen aus Laserdruckern schwer erkrankt. Seit 14 Jahren kämpft Raab vor den Sozialgerichten um medizinische Versorgung und sein gutes Recht. Die Green-Zones GmbH, ein Unternehmen, das seit vielen Jahren im Bereich der Feinstaub- und Stickoxid (NOX)-Reduktion aktiv ist, wurde durch einen Spendenaufruf von nano-Control auf das Schicksal von Hans-Jürgen Raab aufmerksam und hat den Spendentopf mit bislang knapp 300 Euro mit einem Schlag auf rund 2.500 Euro gefüllt.

Damit kann Raab – schwer krank und inzwischen finanziell ruiniert – weiter für die Anerkennung seines Falles als einzig möglichem Präzedenzfall bei Berufserkrankungen durch Emissionen aus Laserdruckern gegen die Unfallkasse des Bundes kämpfen. Green-Zones unterstützt ihn mit dieser Spende, da er mit seiner kleinen Rente allein dieses Verfahren um Anerkennung der Berufskrankheit nicht mehr stemmen kann. Selbst wenn das jetzige Verfahren nicht endgültig erfolgreich sein sollte, wird Green-Zones finanziell an seiner Seite bleiben!

Green-Zones seit Jahren aktiv im Bereich Feinstaub- und Stickoxidreduktion
Green-Zones hat bereits vor Jahren aufgrund der bekannt gewordenen Emissionen sämtliche Laserdrucker aus den eigenen Büros verbannt und auch nano-Control bei der Durchführung der humanen Expositionsstudie des IUK Freiburg zu Auswirkungen bei Druckerexposition mit 20.000 Euro unterstützt. Michael Kroehnert, Geschäftsführer von Green-Zones dazu: „Wenn bei uns viel gedruckt wurde, war die Luft immer etwas seltsam, aber wir dachten uns zunächst nichts dabei, weil seitens des Herstellers der „blaue Engel“ mündlich bestätigt war. Als ich von der nano-Control-Studie zu Druckern hörte, habe ich sofort alle Laserdrucker durch Tintenstrahltechnologie ersetzt. Danach ging es allen wieder besser. Uns ist das gesamte Emissionsthema ein wichtiges Anliegen und wir setzen uns intensiv für die Reduktion von Feinstaub und Stickoxiden ein.“

Wie es zur Erkrankung von Raab kam
Mit dem Verfahren von Hans-Jürgen Raab würde deutlich werden, was zur Zeit Politik und Behörden in Deutschland vehement abstreiten: Emissionen aus Laserdruckern mit ihrem bunten Schadstoffmix aus Feinstaub, Ultrafeinstäuben, krebserregenden Schwermetall-Nanopartikeln, Carbon Back, flüchtige organische Verbindungen (VOC) und unbekannte Substanzen können schwerste Erkrankungen wie Atemwegsentzündungen, Thrombosen bis hin zu Lungenkrebs auslösen.

Hans-Jürgen Raab war ab 1999 als Vervielfältiger bei der Bundespolizei beschäftigt. 15.000 Kopien druckte er jeden Tag in einem Raum mit mehreren Laserdruckern. Alles in seinem Büro war mit dickem, schwarzem Staub bedeckt. Die Putzfrau weigerte sich, dieses Büro zu putzen, da es ihr dort auch jedes Mal gesundheitlich schlecht ging. Kollegen klagten über ähnliche Symptome.

Hans-Jürgen Raab muss bis zu 16 Medikamente täglich einnehmen, war mit 48 Jahren Frührentner und möchte heute Mitmenschen über Auswirkungen von Tonerstaub aufklären.

 

Der ständigen Hitze durch die Laserdrucker, Feinstaub sowie giftigen Dämpfen ausgesetzt, wurde er krank: Juckreiz am ganzen Körper, Hustenanfälle mit Atemnot, Augenjucken und Augentränen, Kopfschmerzen, offene Handekzeme, Taubheit an Händen und Füßen, Stimmlähmungen bis hin zur Krebserkrankung waren die Folge. Inzwischen wurden die Schilddrüse, Lymphknoten und ein Teil des Dickdarmes entfernt. Aktuell erholt er sich von einem Herzinfarkt, den er vor wenigen Monaten erlitten hat.
2003: Antrag auf Anerkennung einer Berufskrankheit an die Unfallkasse des Bundes
2009: Sozialgericht Fulda Anerkennung als Berufserkrankung in erster Instanz.
Aktuell: Landessozialgericht in Darmstadt Berufung durch Unfallkasse
Vorzeitige Todesfälle durch Luftverschmutzung
Mitte Oktober 2017 hat die Europäische Umweltagentur (EEA) berichtet, dass im Jahr 2014 rund 520.000 Europäer an den Folgen von Luftverschmutzung gestorben sind, mehr als 80.000 davon in Deutschland. Rund 400.000 dieser Todesfälle in Europa (doppelte so viele wie durch Alkohol) und etwa 66.000 in Deutschland ließen sich auf die Belastung durch Feinstaub zurückführen, teilte die EEA mit.
Durch die Luftverschmutzung – auf Straßen, aber auch in geschlossenen Räumen – verkürzt sich die Lebensdauer der Menschen und sie kann ernsthafte Krankheiten, wie Herzerkrankungen, Atemwegsprobleme und Krebs begünstigen. Insbesondere von der Problematik in geschlossenen Räumen – etwa durch Laserdrucker verursachte Krankheiten – wissen die meisten Menschen gar nichts.
Ein weiterer Grund für die Green-Zones GmbH, jegliche Luftverschmutzung zu bekämpfen!
Für weitere Informationen empfiehlt sich der Film von Peter Franz, der im Auftrag der internationalen Stiftung nano-Control hergestellt wurde. Der Film informiert mit Hilfe namhafter Experten wie Prof. Michael Braungart und Dr. Hermann Kruse, Toxikologe der Uni Kiel, über die Gesundheitsrisiken durch Toner und Emissionen aus Laserdruckern, denen Millionen Menschen ahnungslos und schutzlos ausgeliefert sind. Mehr auch unter www.nano-control.org, www.sicher-drucken.de und www.krank-durch-toner.de.

Pressekontakt: Dr. Christine Kalb, ch.kalb@c-zwei.de, 0171 – 718 3231. www.green-zones.eu

Druck

Todkrank durch Laserdruckeremissionen-sein Kampf ums Recht

Hans-Jürgen Raab kämpft seit 14 Jahren vor den Sozialgerichten um sein Recht. Schwer erkrankt und finanziell ruiniert. Die Anerkennung dieses Falles ist der einzig mögliche Präzedenzfall bei Berufserkrankungen durch Emissionen aus Laserdruckern.

Lesen Sie mehr über diesen Fall und spenden Sie unter
Betterplace.org
Gut für Hamburg

Lesen Sie auf dem Blog von Monika Griefahn

http://www.monika-griefahn.de/2016/09/ein-fussabdruck-fuer-innenraumluft-stoppt-laserdrucker/

Feinstaubbelastung ist Körperverletzung und betrifft jeden. In Deutschland sterben im Durchschnitt 20mal mehr Menschen durch Feinstaub als durch Verkehrsunfälle. [Quelle: Prof. Braungart, Umweltinstitut Hamburg]

Eindrücke von unserem Stand

150 Unterschriften aufden Petitionslisten und viele konstruktive Gespräche, die sicher nicht ohne Folgen sind, ist das Ergebnis des Besuches bei dieser Veranstaltung. Hunderte von Menschen tauschen sich bei diesem Kongress aus, um die Welt ein bisschen besser zu machen.

Wird es eines Tages möglich sein, Drucker mit Materialien herzustellen, die die Umwelt nicht mehr schädigen, Menschen nicht mehr krank machen? Vielleicht können sogar die Raumluft reinigen?

Cradle to Cradle e.V.

Der gemeinnützige Cradle to Cradle e.V. setzt sich dafür ein, dass positiv definierte Materialien in kontinuierlichen biologischen und technischen Kreisläufen zirkulieren.

Zum Beispiel ein T-Shirt, das keine schädlichen Bestandteile enthält und durch die Materialauswahl biologisch abbaubar ist, kann kompostiert werden. Es geht als biologischer Nährstoff in den biologischen Kreislauf zurück.

 

Heike Krüger vor dem Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg

Laserdrucker-Emissionen enthalten Stoffe, die als gentoxische Humankarzinogene eingestuft werden. Wir fordern vom Europa-Parlament verbindliche Grenzwerte und Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung auch für den Innenraum.

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Mit dem Stiftungspreis Atmen heißt Leben ehrt nano-Control, Personen, die sich im besonderen Maße für gesunde Raumluft und für betroffene Menschen eingesetzt haben. Die Jury besteht aus Mitgliedern der Stiftungsorgane.  Weiterlesen