Jedes Problem durchläuft bis zu seiner Anerkennung drei Stufen:
In der ersten wird es lächerlich gemacht.
In der zweiten bekämpft,
in der dritten gilt es als selbstverständlich.
Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788-1860
Jedes Problem durchläuft bis zu seiner Anerkennung drei Stufen:
In der ersten wird es lächerlich gemacht.
In der zweiten bekämpft,
in der dritten gilt es als selbstverständlich.
Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788-1860
Laserdrucker und Kopierer können während des Betriebs für uns unsichtbare ultrafeine Partikel und weitere Stoffe in die Raumluft abgeben. Dazu können unter anderem Kohlenstoffpartikel, Metalle und flüchtige organische Verbindungen gehören.
nano-Control setzt sich als unabhängige und gemeinnützige Stiftung für gesunde Raumluft und den Schutz vor vermeidbaren Belastungen ein.
Laserdrucker und Kopierer stehen heute in Büros, Behörden, Schulen, Krankenhäusern, Arztpraxen, Supermärkten, Einkaufszentren und vielen anderen Einrichtungen. Weltweit sind ca. 1 Milliarde Geräte im Einsatz.
Bei Druck- und Kopiervorgängen können ultrafeine Partikel entstehen, die für uns unsichtbar sind. Aufgrund ihrer geringen Größe können sie tief in die Atemwege gelangen und jede Zelle unseres Körpers erreichen. Die tatsächliche Belastung hängt unter anderem vom Gerät, Toner, Druckvolumen, Betriebszustand und der Raumlüftung ab.
Feinstaub und ultrafeine Partikel gelten grundsätzlich als gesundheitlich relevante Luftschadstoffe. Auch die Emissionen aus Druckern und Kopierern werden deshalb seit Jahrzehnten wissenschaftlich untersucht.
Internationale Untersuchungen haben gezeigt, dass Druckeremissionen biologisch wirksam sein können. Beschrieben wurden unter anderem:
Ultrafeine Partikel können tief in die Lunge gelangen. Partikel können jede Zelle unseres Körpers erreichen; für bestimmte Partikeltypen ist auch ein Übergang aus der Lunge in andere Körperbereiche untersucht worden.
Das bedeutet nicht, dass jeder Mensch, der einen Laserdrucker benutzt, zwangsläufig erkrankt. Es zeigt aber, dass die Emissionen nicht als gesundheitlich unbedenklich betrachtet werden sollten; hier handelt es sich um eine vermeidbare Expositionsquelle.
nano-Control liegen darüber hinaus Tausende Meldungen von Menschen vor, die gesundheitliche Beschwerden mit ihrer Tätigkeit in der Nähe von Laserdruckern und Kopierern in Verbindung bringen.
Bei einem Teil der Betroffenen beginnen die Beschwerden zunächst unspezifisch – etwa mit Husten, Schnupfen, gereizten Augen, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen oder Hautproblemen. Bei länger anhaltenden Beschwerden können erhebliche gesundheitliche und berufliche Folgen entstehen.
Betroffene berichten unter anderem von chronischen Atemwegsproblemen, ausgeprägter Erschöpfung und Einschränkungen ihrer beruflichen Leistungsfähigkeit.
Die möglichen Folgen reichen damit über die Gesundheit hinaus: Arbeitsausfälle, medizinische Behandlungen, Rehabilitation und Berufsunfähigkeit können erhebliche soziale und wirtschaftliche Belastungen verursachen.
Gerade deshalb ist es sinnvoll, mögliche Belastungen möglichst früh zu erkennen und zu reduzieren.
Die gute Nachricht: Niemand muss auf moderne Drucktechnik verzichten.
Emissionsarme Tintendrucksysteme können für viele Anwendungen eine Alternative zu Laserdruckern sein. Wir weisen besonders auf die Nutzung im „Homeoffice“ hin. Sie schützen sich und ihre Familie, besonders die Kinder vor Langzeitbelastungen mit ultrafeinen Staub, dessen Wirkung auf die Menschen bis heute nicht wissenschaftlich geklärt ist.
Moderne Tintendrucker sind leistungsfähig, schnell und für zahlreiche Büroanwendungen geeignet. Tintenstrahldrucker können heute die Laserdruck-Technik in vollem Umfang ersetzen.
Darüber hinaus können geeignete Filter- und Lüftungslösungen dazu beitragen, die Konzentration von Partikeln in der Raumluft zu reduzieren.
Ein Nachrüstfilter, z.B. ein Carbon-Filter ist ein „Muss“ bei der Nutzung von Laserdruckern.
Auch die Aufstellung der Geräte spielt eine wichtige Rolle. Drucker und Kopierer sollten möglichst nicht unmittelbar an Arbeitsplätzen betrieben werden. Eine gute Raumlüftung kann die Belastung zusätzlich reduzieren.
Wer die Belastung durch Druckeremissionen reduzieren möchte, kann bereits mit einfachen Maßnahmen beginnen:
Druckeremissionen sind ein Thema, das viele Menschen betrifft, aber häufig wenig bekannt ist.
Informationen zum Schutz am Arbeitsplatz
Wer die möglichen Belastungen kennt, kann sie reduzieren und damit einen wichtigen Beitrag zu gesunder Raumluft leisten.
nano-Control informiert über die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die Erfahrungen Betroffener und Möglichkeiten des Gesundheitsschutzes.
Informieren Sie sich über den Stand der Forschung
Sie sind möglicherweise betroffen? Wir unterstützen kostenlos.
Atmen heißt Leben! - Innen und außen

Postadresse
nano-Control, Internationale Stiftung, Zum Hägerdorn 13, D-27318 Hoya
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