Offener Brief

An die Damen und Herren

Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Svenja Schulze
Bundesminister für Gesundheit Jens Spahn
Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil
Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz Christine Lambrecht
Bundesministerin für Bildung und Forschung
Anja Karliczek
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Franziska Giffey

Cc

Staatssekretär Jochen Flasbarth, Bundesumweltministerium
Prof. Hein-Jörn Moriske, Umweltbundesamt
Präsident und Prof. Dirk Messner, Umweltbundesamt
Präsidentin und Professorin Isabel Rothe Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Dr. Rolf Packroff Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Präsident und Professor Dr. Dr. Andreas Hensel Bundesinstitut für Risikobewertung
Prof. Claudia Schmidtke, Patientenbeauftragte der Bundesregierung

Sehr geehrte Damen und Herren Bundesminister,

wir möchten Sie heute auf verschiedene Aspekte zur Situation in Verbindung mit den Emissionen aus Laserdruckern in der Innenraumluft aufmerksam machen.

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Im Rahmen der Corona-Krise werden Desinfektionsmittel in großen Mengen eingesetzt, nicht nur zur Handdesinfektion, sondern auch zur Desinfektion von Gegenständen und Böden. Ganze Straßenzüge werden mit Desinfektionsmitteln behandelt. Dabei sind jedoch eine Reihe von Aspekten zu berücksichtigen, die vielleicht im Eifer des Kampfes gegen die Pandemie zu wenig beachtet werden.

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Liebe Eltern,

wir alle wollen, dass unsere Kinder die besten Möglichkeiten bekommen, gesund aufzuwachsen, die besten Bildungschancen zu bekommen und ein glückliches Leben zu führen.

Die Stiftung nano-Control ist entstanden, um eine dieser Rahmenbedingungen zu schützen: die Innenraumluft. Wir halten uns 80 – 90 % unserer Zeit, bis zu 20 Stunden im Innenraum auf. [1] Heute haben wir hierfür noch keine Regeln. Doch ist dies für jeden von uns existentiell. Bei uns haben sich 4.000 Menschen gemeldet, die unter den Wirkungen der Ultrafeinstäube und metallischen Nanopartikel aus Laserdruckern und Kopierern unter teils schweren Symptomen und Erkrankungen leiden. [2]

Lesen Sie weiter auf der Seite der DGUHT e.V.

Autorin: Heike Krüger
Vorstand-Vorsitzende nano-Control, Internationale Stiftung
Atmen heißt Leben – Schutz vor Feinstaub aus dem Laserdrucker
www.nano-control.org

Artikel geprüft durch Prof. Dr. Schweisfurth (Leiter des wissenschaftlichen Beirats der DGUHT e.V.)

 

 

Seit Jahren setzt sich Inez Bjørg David für nachhaltige Themen in der Bundesrepublik Deutschland ein. 2016 bekam sie dafür den Ehrenpreis des New Economy Awards.

Themen wie Gerechtigkeit – unter anderem in der Wirtschaft – Schulbildung und die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten der Menschen liegen ihr sehr nahe. Sie ist Botschafterin für World Future Council und Cradle to Cradle e.V.

Es ist eine große Ehre für uns, die Schauspielerin Inez Bjørg David als Botschafterin für unsere Stiftung begrüßen zu dürfen. Wir wollen mit ihr gemeinsam erreichen, dass die Innenraumluft einen Schutz bekommt mit Grenzwerten und Regelungen, damit sich die nächsten Generationen in einer Umgebung mit gesunder Atemluft bewegen können.

Autor: Martin Jendrischik

Gibt es in Bezirken mit hoher Luftverschmutzung eine höhere Covid-19-Todesrate? Die neue Studie von Wissenschaftlern der Harvard University lässt diesen Schluss für die USA zu – und sollte zu kurzfristigen wie generellen Konsequenzen in Bezug auf die Luftqualität und die Messung von Feinstaub führen.

Harvard sagt:

Jemand, der jahrzehntelang in einem Bezirk mit hoher Feinstaubbelastung lebt, stirbt mit 15 % höherer Wahrscheinlichkeit an COVID-19 als jemand, der in einer Region lebt, in der nur eine Einheit (ein Mikrogramm pro Kubikmeter) weniger Feinstaubbelastung herrscht.

nano-Control fragt:

Was bedeutet so eine Untersuchung für Menschen, die tagtäglich im Innenraum über Jahrzehnte mit sehr hoher Feinstaubelastung leben müssen, verursacht durch Laserdruckeremissionen (Messungen Umweltbundesamt 2006: bis 1.000 µg/m³)?
Fällt uns das Versagen der zuständigen Ministerien und Behörden und der Politik jetzt auf die Füße? Die Forderung nach Schutzmaßnahmen und Grenzwerten wurde nicht erhört.

nano-Control macht aufmerksam:

Ein Test, der bei den Erkrankten durch Laserdruckeremissionen durchgeführt werden kann, ist der Immuntoleranztest (ITT). Er gilt bis heute nicht als Beweis. Untersucht wird hier die Aktivität der Zytokine, also die Reaktion des Immunsystems auf den Tonerstaub oder Emissionen. Nachweis ist z.B. TNF Alpha, welcher oft ein vielfaches über die Norm schießt. Was passiert mit uns bei COVID 19? Müssen wir jetzt abwarten, ob wir solch einen Zytokinsturm erleiden?
Das wir krank sind, ist unbestreitbar. Hoffentlich wissen denn nun die Experten, wie wir zu behandeln sind, wenn diese überschießende Reaktion auch bei COVID 19 eintritt.

Hinweis: Bitte passen Sie auf sich auf. Da die Wissenschaft es über viele Jahre versäumt hat, die Ursachen und die Wirkung unserer Erkrankungen zu klären, bleibt uns nur, die Vorsichtsmaßnahmen möglichst gut einzuhalten. Mundschutz und Desinfektion sind für uns alle sehr wichtig!

 

Riensch + Held

Hamburg (ots)

Digital Imaging 02/2020

Rund 66.000 Menschen sterben jedes Jahr durch Feinstaub

– Menschen sind einen Großteil der Zeit diesem Feinstaub durch Laserdrucker, Fax und Kopierer ausgesetzt.

– Stiftung nano-Control beklagt aktuell beim Bundesumweltministerium: Es fehlen aktuelle Studien vom BMU.

– Neue Präventionen vom TÜV getestet.

Diesel, Feinstaub, Nanopartikel – es wird groß diskutiert. Aber wer denkt dabei an seinen Drucker im Homeoffice, in der Praxis oder im Büro?

Aktuelle Zahlen bestätigen: Rund 66.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland durch Feinstaubbelastungen. Dabei steht die Außenluft im Fokus, jedoch halten wir uns 80 bis 90 Prozent unserer Lebenszeit in Räumen auf. (Quelle: Umwelt-Medizin-Gesellschaft-Magazin 01/2019).

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Fish-Bowl
Freitag, 28. Februar 2020 | 10:00-12:00 | C 40.256

Konventionelle Gebäude mit energiesparenden Bauweisen sind meist weitestgehend isoliert mit luftdichten Schallschutzfenstern und wärmedämmenden Fassaden. Die Räume werden gestaltet und gefüllt mit Bodenbelägen, Möbeln, Druckern und vielem mehr. Viele Gegenstände dünsten dabei Schadstoffe aus oder erzeugen Feinstaub. In geschlossenen Räumen liegen daher die Feinstaub- aber auch Schadstoffbelastungen mitunter bis zu 10mal höher als im Freien, weshalb laut WHO-Bericht jährlich mehr als drei Millionen Menschen vorzeitig an Folgen der Luftverschmutzung sterben. Die Projektgruppen haben diese Problematik unter anderem in Fitnessstudios und in Bezug auf Laserdrucker untersucht sowie Möglichkeiten entwickelt, inwiefern Produkte, Materialien und die heutige Architektur in Gebäude mit einer gesunden Luftqualität und einem positiven Fußabdruck im Sinne von Cradle to Cradle transformiert werden können. Innerhalb des Seminarplenums wird zum einen über die Probleme der Luftqualität diskutiert und zum anderen gemeinsam mit den Gästen über innovative Handlungsmöglichkeiten gesprochen. Zur Diskussionsrunde eingeladen sind Alexander Rudolphi und Heike Krüger, Vorsitzende von nano-Control als Stiftung zur Verbesserung der Luftqualität.
Gäste
Alexander Rudolphi:
„Alexander Rudolphi, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen“
Alexander Rudolphi ©Holger Hill

Präsident der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen)

Heike Krüger:
Vorsitzende der internationalen Stiftung nano-Control

Projektseminar Luftanhalten beim Drucken? – Gefährlicher Feinstaub von Laserdruckern

Donnerstag, 27.02.2020(3.1.) / Donnerstag, 27.02.2020(3.2.), Foyer –Treffpunkt in C 40.110

Jacob Schweigler, Ottilie Götsch, Pia Dittmer, Insa Behrens, Fabienne Friedrichs, Jolanda Webersinn

Noch schnell vor dem Seminar etwas ausdrucken? Weißt du eigentlich, dass du damit deine Gesundheit schädigst? Laserdrucker stoßen gefährlichen Tonerstaub aus. Welche gesundheitlichen Folgen gibt es? Und welche Maßnahmen können wir hier an der Leuphana ergreifen? Gesunde Luftqualität im Gebäude und außerhalb (Michael Braungart)

 

Die Studenten erklärten in jeweils 20 Minuten dauernden Vorträgen einer Reihe von interessierten Gruppen die Problematik mit den Laserdruckern und -kopierern für die Luftqualität im Innenraum.

Sie erläuterten an einem von ihnen entwickelten Versuchsaufbau, wie es möglich ist, die Partikel zu messen, zeigten sehr eindrucksvoll mittels eines von ihnen entwickelten Projektplakats “Gesundheitsgefahr Laserdrucker” die komplizierte Technik, wie Tonerstaub entsteht, was und wie groß ein Nanopartikel ist und welche Auswirkungen diese winzig kleinen Partikel auf unseren Körper haben.

Begleitet wurde die Projektgruppe durch die Vorsitzende der Stiftung nano-Control. Sie erklärte an Beispielen aus der täglichen Arbeit der Stiftung, welche Folgen die Exposition durch Stoffe, die jede Zelle unseres Körpers und auch das Gehirn erreichen über Jahre und Jahrzehnte auf den Menschen hat.

Wir befinden uns 80 – 90 % unserer Zeit in Räumen und sind auf gesunde Atemluft angewiesen.

Stiftung nano-Control weitet Netzwerk aus, überdenkt Strukturen, um die Arbeit für die Zukunft zu sichern

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airQ

Raumluft und Luftqualität

 

 

 

 

Laserdrucker und Kopierer sind ein häufig unterschätzter Faktor für gesunde Atemluft im Büro – sie stoßen Feinstäube, Nanopartikel und Schadstoffe aus. Im Interview mit Heike Krüger von der Stiftung nano-Control geht es um gesundheitliche Gefahren, Aufklärung und eine aktuelle Kampagne.

 

Autor: Martin Jendrischik

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