Hallo und guten Tag,

ich habe eine chronische Erkrankung, von der einige tausend Menschen in Deutschland betroffen sind, die aber dennoch ziemlich unbekannt ist. Es ist eine Umwelterkrankung. Das ist ein Problem, denn Umwelterkrankungen gibt es offiziell nicht bzw. sie werden meißt geleugnet, falsch diagnostiziert und falsch behandelt.

Die Erkrankung hat mein Leben sehr verändert. Dies geht wahrscheinlich allen Menschen so, die die gleiche oder eine ähnliche Erkrankung haben.

In diesem Bolg schildere ich, was ich so alles erlebt habe. Das ist viel und es ist zum Teil unfassbar.
Es geht dabei um Ärzte, unser Gesundheitssystem, das Arbeitsleben, die Mitmenschen, unsere Sozialversicherungen und Gerichte. Es gibt Einblick in unsere Sozialsysteme und übergeordnet geht es um die Frage, wie mit chronisch erkrankten oder behinderten Menschen in unserer Gesellschaft umgegangen wird.

Meine Gedanken folgen meinen Erlebnissen und dem, was mir in meiner Umwelt begegnet. Meine Geschichte ist nicht fiktiv, ich habe alles, was ich hier schreibe erlebt. Das Schreiben hilft, das Erlebte noch einmal Revue passieren zu lassen, es zu verarbeiten und es als Vergangenes zu sehen.

Ich schreibe anonym. Ich musste die Erfahrung machen, dass mir ein offener Umgang mit meiner Erkrankung schadet. Leider muss ich davon ausgehen, dass mir das, was ich hier schreibe zum Nachteil gereicht, wenn ich direkt damit in Verbindung gebracht werde.
Doch gerade deshalb ist es wichtig, dass darüber geschrieben und geredet wird. So wie mir geht es vielen anderen Betroffenen.

Hier nun die Adresse: Unfussable 

Link zum Jahresbericht 2025 als PDF zum DOWNLOAD

 

Projekt 2025: Europäisch denken und handeln – Strategiewechsel und Neuausrichtung unserer Arbeit für gesunde Innenraumluft

Liebe Stifter, Förderer und Paten, liebe Teammitglieder, Freunde und Leser!

Unsere kleine ehrenamtliche Stiftung, die einmal von 100 Betroffenen, durch tonerbasierte Druckgeräte Erkrankte gegründet wurde, konnte innerhalb kurzer Zeit den Schritt auf die internationale Bühne schaffen.

VERT Association hatte uns in 2024 aufgenommen. Die Mitglieder der Schweizer Organisation haben das Ziel, Technologien zu fördern sowie Maßnahmen und Programme zur Verbesserung der Luftqualität durch eine wirksame Reduzierung aller giftigen Emissionen von Verbrennungsmotoren voranzutreiben. Wir konnten dort unsere Anliegen und Forderungen einbringen.

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Hans Ulrich Hill: Die Ursachen von Multisystemerkrankungen sind vielfältig und oft noch nicht vollständig geklärt. Häufige Ursachen sind eine Kombination aus genetischen Faktoren und Umweltfaktoren, wie Infektionen und Schadstoffen (z.B. Lösungsmitteln und diversen Schwermetall-Belastungen). Aber auch Fehlregulationen des Immunsystems spielen eine Rolle.
Von besonderer Bedeutung für die Auslösung der Multiplen Chemikalien-Sensitivität (MCS) und von neurodegenerativen Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer sind hoch-toxische Umweltchemikalien wie Pestizide vom Typ der organischen Phosphatverbindungen, der Pyrethroide, aber auch Feinstaub, wie er bei Tonern/Emissionen aus Laserdruckern vorkommt.

nano-Control, Internationale Stiftung hat 4.000 Berichte von Betroffenen durch ultrafeine Partikel aus Laserdruckern und Kopierern erhalten. Sie zeigen ein sehr deutliches Bild.

Folgen von Langzeit-Expositionen: Entzündungen entstehen im gesamten Körper und das Immunsystem wird massiv gestört. Diese Menschen sind in den Innenräumen die Kanarienvögel unter uns.

Fazit: Expositionen gegenüber Umweltchemikalien vermeiden, soweit es möglich ist.

Dr. Hans-Ulrich Hill und Prof. Wolfgang Huber zeigen die Zusammenhänge zwischen Multipler Chemikalien-Sensitivität (MCS), einer Multisystemerkrankung und den neurodegenerativen Krankheiten, wie Alzheimer und Parkinson auf.

Originalversion in englischer Sprache

Hans-Ulrich, H., and Wolfgang, H., 2025.
Connections between Multiple Chemical Sensitivity (MCS) and Mechanisms of Neurodegenerative Diseases – Hints and References from Scientific Literature
European Society of Medicine. Medical Research Archives, [online] 13(5). 31 May 2025. doi.org/10.18103/mra.v13i5.6463 Weiterlesen

Global Pledge for Healthy Indoor Air

We declare, for the first time as a global community, that clean indoor air is a fundamental human right for protecting health and safeguarding well-being. Poor air quality in indoor environments – where populations spend up to 90 percent of their time – contributes to respiratory disease (including
asthma and lung cancer), heart disease, infectious disease transmission, and cognitive impairment, in addition to potential impacts from carcinogens. All people are impacted by poor indoor air quality.
In 2000, a World Health Organization working group concluded „everyone has a right to healthy indoor air”1 and in recent years, both the United Nations (2022)2 and the World Health Organization (2021)3 recognized clean air as a human right. This Global Pledge builds on those pioneering steps
to help galvanize global action explicitly on indoor air quality. Furthermore, the importance of healthy indoor air is recognized in the context of the United Nations’ Sustainable Development Goals (SDGs), particularly SDG 3 (Good Health and Well-Being) and SDG 11 (Sustainable Cities and Communities). Collaboration amongst the broad suite of stakeholders involved in addressing indoor air quality also honors SDG 17 (Partnerships for the Goals).
The 2025 launch of the Global Pledge for Healthy Indoor Air represents a landmark moment, signaling the first international movement to prioritize healthy indoor air for all. We invite governments, non-governmental organizations, cities, universities, schools, healthcare facilities, professional associations, advocacy organizations, businesses, and community groups to join this Pledge. Together, we can build a world where everyone, everywhere, breathes healthy indoor air. Weiterlesen

Gesunde Innenraumluft – A Global Call to Action

Hamburg, 25.09.2025 Saubere Atemluft ist lebenswichtig. Wir atmen jeden Tag rund 20.000-mal ein und aus – ohne darüber nachzudenken. Doch dabei nehmen wir auch Stoffe auf, die uns schaden.

Was kaum jemand weiß: In Innenräumen werden Milliarden Mikro- und Nanoplastik-Partikel mit Metallen und Chemikalien freigesetzt, aus Bürogeräten, wie Laserdrucker, Kopierer oder 3D-Drucker – schon beim Drucken einer einzigen Seite. Diese ultrafeinen Partikel (UFP) sind unsichtbar und gesundheitsschädlich, lungengängig, und sie überwinden all unsere Barrieren. UFP sind bisher nicht reguliert. Arbeitgeber, Schulen, Krankenhäuser oder Verwaltungen setzen solche Geräte ein, ohne die Risiken zu kennen.

Beim CO₂ haben wir gelernt, zu handeln. Aber bei Belastungen der Innenraumluft durch vermeidbare Partikel und Schadstoffe hinken wir weit hinterher. Genau hier möchte ich ansetzen. Weiterlesen

The air we breathe indoors can be far more polluted than the air outside, yet it’s an issue that often goes unnoticed. The nano-Control, International Foundation and the Global Open Air Quality Standards (GO AQS) initiative are stepping up to address this critical challenge by announcing a new collaboration focused on the health risks posed […]

Die DGUHT e.V. gibt uns die Möglichkeit unser Thema der Öffentlichkeit vorzustellen.

Heike Krüger (nano-Control): Laser- & 3D-Drucker: Belastung der Innenraumluft durch ultrafeine Partikel (PM0.1)

Studien, Praxiserfahrungen und alltagstaugliche Tipps – verbunden mit klaren Forderungen nach Grenzwerten für saubere Atemluft.

Freuen Sie sich auf ein spannendes Programm mit hochkarätigen Referentinnen und Referenten bei der Deutschen Gesellschaft für Umwel und Humantoxikologie, der DGUHT e.V. , die aktuelle Themen rund um Umwelt, Gesundheit und Technik beleuchten.

Unsichtbare Gefahr im Innenraum – Zeit zur Schaffung wissenschaftliche Evidenz zur Luftverschmutzung durch ultrafeine Partikel und deren Wirkung auf die Gesundheit

Seit über drei Jahrzehnten kämpfen Menschen, die von den Emissionen von Laserdruckern und Kopierern betroffen sind, um Anerkennung, Verständnis und Schutz. Was als Gesundheitsbeschwerden Einzelner begann, hat sich zu einem bedeutenden Problem der öffentlichen Gesundheit entwickelt – gestützt durch Daten, Fallberichte und wissenschaftliche Erkenntnisse.

Über viele Jahre hinweg hat sich gezeigt, dass Büroumgebungen, die harmlos erschienen, eine zentrale Rolle bei diesem Problem spielen. Tausende haben sich bei nano-Control, Internationale Stiftung immer wieder mit ähnlichen Symptomen gemeldet. Alle waren den Emissionen aus Bürogeräten, wie Laserdrucker und Kopierer ausgesetzt und sahen dies als die Ursache ihrer Gesundheitsbeschwerden.

Die ehrenamtliche Stiftung nano-Control hat sich von einer Bürgerinitiative zu einer Wissens- und Interessenvertretungsplattform entwickelt. Weiterlesen

Heike Krüger, Vorstandsvorsitzende (Hoya) und Stefan Hausmann, Stiftungsratsvorsitzender (Alfeld) der gemeinnützigen Stiftung nano-Control (Stiftungssitz in Hamburg, Verwaltungssitz in Hoya) folgten einer Einladung der Organisatoren der ETH NPC25 in die Schweiz.

Im vergangenen Jahr wurde die ehrenamtliche Stiftung als assoziiertes Mitglied bei der VERT Association in der Schweiz aufgenommen. So entstanden die neuen internationalen Kontakte zu Experten aus dem Bereich Technologie zur Emissionsminderung von Verbrennungsmotoren, ein internationaler Verband von Herstellern von Emissionsminderungssystemen (z.B. Messergeräte, Filter, Reinigungsanlagen), die zur Teilnahme an der ETH NPC25 führten.

Experten aus Forschung, Industrie und Regierung kamen bei der Konferenz aus der ganzen Welt zusammen, um Themen im Zusammenhang mit Nanopartikeln, bezüglich der Quellen, ihrer Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt sowie neuer Technologien zur Eindämmung zu diskutieren.

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