Beiträge

ITG-Logonano-Control begrüßt den Antrag der Grünen Bundestagsfraktion „Innenraumluft sauber halten – Partikelfreisetzungen aus Laserdrucken beenden“ (Drucksache 18/10874) an die Bundesregierung und fordert die zuständige Bundesumweltministerin auf, gemeinsam mit den  Ministerkollegen für Arbeit, Gesundheit, Verbraucherschutz und Bildung und im Dialog mit den Bürgern das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit zu schützen!

Lebensgefährlicher Fein- und Ultrafeinstaub, nicht nur in der Außenluft

Feinstaub verursacht nicht nur Entzündungen der Atemwege, sondern kann zu Herzinfarkt, Schlaganfällen, Thrombosen und zu Krebs führen. Feinstaub gehört zu den größten Gesundheitsgefahren unserer Zeit und tötet allein in Deutschland jährlich über 50.000 Menschen, viel mehr, als der Straßenverkehr. Die EU-Grenzwerte schützen bisher nur die Außenluft. Tatsächlich halten wir uns aber zu 80-90 % in Räumen auf. Raumluft ist unmittelbare Atemluft und deshalb schützenswert wie ein Lebensmittel. Doch hier gibt es bisher keinen gesetzlichen Schutz. Die Grenzwerte beziehen sich bisher auch nur auf Feinstäube von einer Partikelgröße von 10- 2,5 µm, nicht aber auf die noch gefährlicheren ultrafeinen und Nanopartikel. Tatsächlich liegt die Feinstaubgrundbelastung in deutschen Büros über dem EU-Außengrenzwert von 40 µg/ m3. Wenn draußen Fahrverbote drohen, werden drinnen die Laserdrucker erst eingeschaltet und blasen Milliarden Partikel pro Seite und ungefiltert in die Atemluft!

Fatale Folgen

Laserdrucker und Kopierer sind mit etwa einer Milliarde Geräte weltweit eine der größten Belastungsquellen für Feinstäube und ultrafeine Partikel in Innenräumen. Allein in deutschen Haushalten gibt es fast 10 Millionen Laserdrucker (Quelle Statista). Fast eine Billion ultrafeine Partikel in nur 10 Minuten wurden gemessen. Über 150 Studien aus aller Welt bestätigen die Emissisonen und die gesundheitsschädigende Wirkungen (vgl. UMG 3/2016). Danach kommt es zu  Entzündungen,  zellschädigendemn oxidativen Stress, allergischen Reaktionen und sogar DNA-Schäden. Es gibt sogar Hinweise auf Demenz. Hervorzuheben sind v.a. die Studien des Harvard Center for Nanotechnology and Nanotoxicology und des IUK Freiburg, das in Zusammenarbeit mit nano-Control maßgeblich zur Aufklärung der Gefahren beigetragen hat. Die schädigenden Effekte wurde auch bei gesunden Menschen nachgewiesen und betreffen somit Jede/n. Tausende registrierte Geschädigte, darunter auch Kinder und Todesfälle, sind also nur die Spitze eines globalen Problems. Die Schäden durch die verursachten chronischen Erkrankungen und Berufsunfähigkeiten gehen in die Milliarden.

Luftverschmutzung macht krank – Wir machen uns stark für gesunde Raumluft

Mit der online-Petition „Machen Sie sich stark für gesunde Raumluft“ auf Campact we act (https://weact.campact.de/p/gesunde-raumluft-tinte-statt-toner) fordert nano-Control von  Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und ihre Minister-Kolleginnen und Kollegen für Gesundheit, Arbeit, Verbraucherschutz und Forschung den Schutz der Raumluft und der Gesundheit der Bürger, speziell vor Laserdruckern sowie einen menschenwürdigen Umgang mit Umwelterkrankten und die Stärkung der klinischen Umweltmedizin.

Die amtliche Psychiatrisierung von Umwelterkrankten und der menschenverachtende Umgang mit Arbeitnehmer in Berufskrankheitenverfahren ist skandalös, ebenso wie die Zerschlagung von Deutschlands größtem Insititut für Umweltmedizin in Freiburg nach dem Motto, keine Umweltmedizin – keine Umwelterkrankten.

Die Bundesregierung wies am 25.08.2016 in dem Artikel Schadstoffemissionen senken – Luftverschmutzung macht krank öffentlich auf die Gefahr lebensgefährlicher Erkrankungen, wie Entzündungen der Atemwege, Thrombosen und Lungenkrebs durch Ultrafeinpartikel aus Laserdruckern hin. Das Vorsorgeprinzip zwingt nun zu Schutzmaßnahmen.

Zum Glück gibt es Lösungen

Moderne Tintendrucker sind längst genauso leistungsstark oder schneller als Tonerdrucker und sparen laut Herstellerangaben bis zu 96 % Strom, 94 % Material und Abfall und 50 % Druckkosten. Vor allem aber sind sie emissionsarm und schonen die Gesundheit. Filter für Laserdrucker können die Emissionen deutlich reduzieren. Konica Minolta baut als erster Hersteller in alle Drucker und Kopierer sogar Filter ein. Brother bietet immerhin Adapter für Nachrüstfilter.

Das Problem ist also gesundheits- und umweltverträglich sowie wirtschaftsfreundlich lösbar.

nano-Control fordert Rückrufaktionen für Laserdrucker

nano-Control hat die zuständigen Minister aufgefordert, geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen und für die vollständige Erforschung der schädigenden Wirkungen zu sorgen, auch im Hinblick auf die Gefahren von Burnout, Krebs und Demenz sowie auf private und öffentliche Schadenersatzanspüche.

nano-Control fordert die Druckerhersteller auf, unverzüglich Druckgeräte mit gesundheitsschädigenden Emissionen mit geeigneten Filtern nachzurüsten oder vom Markt zurückzurufen. Vorrangig gilt dies im Breich von Kindern, Schwangeren und chronisch kranken Menschen, vor allem an Schulen, Kitas und im Gesundheitsbereich. Wir weisen auch darauf hin, dass die Schädigungen von Menschen durch Partikelemissionen aus Laserdruckern strafbar sind. Aus den Erfahrungen des VW-Skandals sollte man klug werden.

Dell, Samsung und Lexmark haben 2016 angekündigt, sich sich aus dem Druckergeschäft zurückzuziehen.

 

Kontakt

E-Mail: info@nano-control.org

Information für Hotels und Restaurants

Kennen Sie die Gefährdung Ihrer Gäste und Mitarbeiter durch giftige Nanopartikel aus Laserdruckgeräten? – Wir haben die Lösung und Kosten sparen Sie auch!!

Noch werden in vielen Hotels die Gäste schon am Empfang mit einem unsichtbaren, aber gefährlichen Mix aus Feinstäuben, Ultrafeinpartikeln und Schadstoffen aus Laserdruckern und Kopiergeräten „begrüßt“. Auch in vielen Restaurants belasten die Geräte die Luft. Dies kann schlimme Folgen haben. Zum Glück ist das Problem leicht lösbar.

Wussten Sie, dass

  • laut amtlicher Messungen Laserdrucker bis zu 7,6 Milliarden Partikel pro Seite emittieren, darunter auch Metalle und krebsverdächtiges Carbon Black aus den Tonern, wie Harvard-Studien bestätigen.
  • Toner für Laserdruckgeräte nicht nur Feinstäube im Mikrometerbereich sind, sondern auch aus Nanopartikeln bestehen, die alle körperlichen Schutzmechanismen überwinden und sogar das Gehirn erreichen können? Die winzigen Partikel wurden schon in Lungenzellen und sogar im Bauchfell entdeckt.
  • Toner regelmäßig mit gefährlichen, allergenen und sogar krebserregenden Schadstoffen, wie Schwermetallen (z.B. Al, As, Co, Cu, Mg, Ni, Pb, Si, Sr, Ti, Zk, Zn), flüchtigen organischen Verbindungen, Carbon Black und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen belastet sind?
  • Toner und Emissionen aus Laserdruckgeräten schon nach Minuten Entzündungen, allergische Reaktionen und zellschädigenden oxidativen Stress verursachen können? Nach 200 Seiten kam es zu DNA-Schäden an Lungenzellen und das heißt Krebsgefahr!  einer Harvard-Studie reagieren sogar gesunde Menschen nach kurzen Belastungen mit Entzündungen und oxidativem Stress. Alzheimer-Plaques werden durch PEPs (printer emitted particles) potenziert.
  • die Bundesregierung am 25.08.2016 schwere Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislaufsystems und sogar die Krebsgefahr durch ultrafeine Partikel aus Laserdruckern zugegeben hat?

Die Erkrankungen durch Tonerstaub und Partikelemissionen beginnen meist wie eine verschleppte Erkältung, oft auch mit Rötungen der Augen, oder der Haut. Schnell kommt es zu Reizhusten. 81 % werden chronisch krank und 40 % schwer bis sehr schwer. Als Folge der chronischen Entzündung kommt es oft zu chronischer Erschöpfung, 25 % werden berufsunfähig! Tausende Erkrankungsfälle hat nano-Control bereits registriert, doch das ist nur die Spitze des Eisbergs.

So einfach können Sie das Problem lösen

Emissionsarme Tintendrucker und -kopierer sind längst eine vollwertige Alternative und sparen 90 % Material, 80 % Strom und 50 % Druckkosten. Filter können die Emissionen deutlich reduzieren. Laserdruckgeräte mit Blauem Engel sind jedoch keine Lösung!

Stoppen Sie die krankmachenden und vermeidbaren Belastungen zum Wohle Ihrer Gäste und Mitarbeiter. Sparen Sie Druckkosten und werben Sie mit gesunder Raumluft. – Atmen heißt Leben!

Gern beraten wir Sie: hilfe@nano-control.org.

Über 4.000 Samsung-Drucker nach Krebserkrankungen verschrottet

Es war schon dumm gelaufen, dass Samsung-Drucker ausgerechnet durch Krebserkrankungen an Gerichten im November 2013 in Niedersachsen in Verdacht gerieten und dann bei Überprüfung auch noch mit höchsten Partikelemissionen “glänzten” und die Sache öffentlich wurde. Was eigentlich ein Fall für den Staatsanwalt gewesen wäre, führte dann nur zur Verschrottung von über 4.000 Samsung-Druckern vom Typ ML-3410 bei Polizei und Justiz, für rund 1,3 Millionen Euro zu Lasten der Staatskasse. Die Laserdrucker wurden durch moderne Tintenstrahldrucker ersetzt, aus Gründen der gesundheitlichen Vorsorge, wie Innenminister Boris Pistorius vor dem Landtag auf eine Kleine Anfrage zu Recht vertrat.

nano-Control klärt auf

nano-Control hat nachgehakt und weitere Untersuchungen, am IUK Freiburg initiiert und gefördert,  die der Staat unterlassen hat.

Samsung-Drucker verursachten nach nur 200 Seiten an humanen Lungenzellen DNA-Schäden und das heißt Krebsgefahr!

Im Rahmen einer Pilotstudie wurden dann acht Probanden 3 x 3 Stunden gegenüber Laserdruckern exponiert, darunter der Samsung ML-3410 und der Nachfolger ML-3710, der sogar den neuesten Blauen Engel UZ 171 trägt. Über 7 Milliarden Partikel atmeten die Probanden pro Stunde ein und reagierten mit den typischen Symptomen der Atemwege sowie mit signifikanten genetischen Veränderungen in Richtung Entzündungen und immunologischer Erkrankungen.

Weiterlesen