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Die Bundesregierung weist erstmals auf schwere Gesundheitsgefahren durch Ultrafeinpartikel aus Laserdruckern hin. nano-Control begrüßt die späte Einsicht und fordert angesichts von Millionen betroffenen Bürgern mit einer Petition konkrete Maßnahmen, insbesondere den Schutz des Grundrechts auf körperliche Unversehrtheit, entsprechend dem geltenden Vorsorgeprinzip!

Es fühlte sich lange an, als hätte die Bundesregierung  das Vorsorgeprinzip schon CETA geopfert. Über 15 Jahre spielte sie die massiven Hinweise aus der Bevölkerung auf schwere Gesundheitsschäden durch Emissionen aus Laserdruckern und Kopierern herunter, unterlies die zugesagte Aufklärung der Wirkungen und vereinbarte stattdessen mit der Druckerindustrie,  dass diese selbst an den Partikeln forschen lässt. Das ist ungefähr so, als würde man die Zigarettenindustrie bitten, den Tabakrauch auf Schädlichkeit zu untersuchen. Statt Aufklärung der Wirkung gab es nur Vernebelung: die Emissionen seien vergleichbar der von Haushaltsgeräten. Den Studienleiter des industrienahen Institutes machte das Bundesumweltministerium zum Vorsitzenden der Konferenz Innenraumlufthygiene beim Umweltbundesamt und die sieht seit Jahren keinen Handlungsbedarf.

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