Alzheimer-Erkrankungen nehmen besorgniserregend zu, gelten als nicht heilbar und die Ursachen sind immer noch weitgehend unklar. Eine heiße Spur ist Aluminium. – Doch bisher fand meine keine hinreichende Belastungsquelle.

Toner für Laserdrucker enthalten durchgängig Magnetit, also Eisenoxid, das mit vielen anderen Metallen (Silizium, Titan, Aluminium, Mangan, Kupfer, Nickel, Kobalt, Antimon, Blei, Chrom, Cadmium und sogar Arsen) belastet sein kann. Auch künstliche metallische Nanopartikel werden zugesetzt. Die Metallbelastungen zeigt eine Auswertung von  42 Tonern durch nano-Control. Dabei stellte sich heraus, dass fast alle Toner Aluminium enthalten. Die höchste Belastung mit 113g/ kg hatte der Toner des Samsung-Laserdruckers ML 3710, der sogar den Blauen Engel trägt.

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Über 4.000 Samsung-Drucker nach Krebserkrankungen verschrottet

Es war schon dumm gelaufen, dass Samsung-Drucker ausgerechnet durch Krebserkrankungen an Gerichten im November 2013 in Niedersachsen in Verdacht gerieten und dann bei Überprüfung auch noch mit höchsten Partikelemissionen “glänzten” und die Sache öffentlich wurde. Was eigentlich ein Fall für den Staatsanwalt gewesen wäre, führte dann nur zur Verschrottung von über 4.000 Samsung-Druckern vom Typ ML-3410 bei Polizei und Justiz, für rund 1,3 Millionen Euro zu Lasten der Staatskasse. Die Laserdrucker wurden durch moderne Tintenstrahldrucker ersetzt, aus Gründen der gesundheitlichen Vorsorge, wie Innenminister Boris Pistorius vor dem Landtag auf eine Kleine Anfrage zu Recht vertrat.

nano-Control klärt auf

nano-Control hat nachgehakt und weitere Untersuchungen, am IUK Freiburg initiiert und gefördert,  die der Staat unterlassen hat.

Samsung-Drucker verursachten nach nur 200 Seiten an humanen Lungenzellen DNA-Schäden und das heißt Krebsgefahr!

Im Rahmen einer Pilotstudie wurden dann acht Probanden 3 x 3 Stunden gegenüber Laserdruckern exponiert, darunter der Samsung ML-3410 und der Nachfolger ML-3710, der sogar den neuesten Blauen Engel UZ 171 trägt. Über 7 Milliarden Partikel atmeten die Probanden pro Stunde ein und reagierten mit den typischen Symptomen der Atemwege sowie mit signifikanten genetischen Veränderungen in Richtung Entzündungen und immunologischer Erkrankungen.

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Die Bundesregierung weist erstmals auf schwere Gesundheitsgefahren durch Ultrafeinpartikel aus Laserdruckern hin. nano-Control begrüßt die späte Einsicht und fordert angesichts von Millionen betroffenen Bürgern mit einer Petition konkrete Maßnahmen, insbesondere den Schutz des Grundrechts auf körperliche Unversehrtheit, entsprechend dem geltenden Vorsorgeprinzip!

Es fühlte sich lange an, als hätte die Bundesregierung  das Vorsorgeprinzip schon CETA geopfert. Über 15 Jahre spielte sie die massiven Hinweise aus der Bevölkerung auf schwere Gesundheitsschäden durch Emissionen aus Laserdruckern und Kopierern herunter, unterlies die zugesagte Aufklärung der Wirkungen und vereinbarte stattdessen mit der Druckerindustrie,  dass diese selbst an den Partikeln forschen lässt. Das ist ungefähr so, als würde man die Zigarettenindustrie bitten, den Tabakrauch auf Schädlichkeit zu untersuchen. Statt Aufklärung der Wirkung gab es nur Vernebelung: die Emissionen seien vergleichbar der von Haushaltsgeräten. Den Studienleiter des industrienahen Institutes machte das Bundesumweltministerium zum Vorsitzenden der Konferenz Innenraumlufthygiene beim Umweltbundesamt und die sieht seit Jahren keinen Handlungsbedarf.

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Am 20. und 21. August 2016 lädt das Hamburger Umweltinstitut die Stiftung nano-Control zur Ausstellung „Celebrating our Human Footprint“ auf der Biennale 2016 in Venedig ein. Zum Thema IAQ.-Indoor Air Quality (Luftqualität im Innenraum) sind verschiedene Aktionen und Diskussionen geplant.

Prof. Dr. Michael Braungart, Vorsitzender des Hamburger Umweltinstituts: Feinstaubbelastung ist Körperverletzung und betrifft jeden. In Deutschland sterben im Durchschnitt 20mal mehr Menschen durch Feinstaub als durch Verkehrsunfälle.

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Im Aprilheft berichtet test in „Farbe geht auch günstig“ über günstige Tintendrucker. Der Test endet mit einem Plädoyer für Laserdrucker: „Am besten für Text“. Von 129 Druckern hat kein einziges Gerät bei den Umwelteigenschaften schlechter als befriedigend abgeschnitten. Im Internet („So testet Stiftung Warentest“) erfährt man, dass test nur Stromverbrauch, Geräusche und Verarbeitung testet, nicht aber Schadstoffbelastungen und Emissionen. Dabei wurde test schon seit 20 Jahren immer wieder über die vermeidbaren Belastungen durch Laserdrucker und die schlimmen Folgen informiert. Weiterlesen

Feinstaub ist gesundheitsschädlich und fordert jährlich 3,3 Millionen Tote. Bis 2050 sollen sich die Opferzahlen verdoppeln. In Deutschland sterben jetzt schon mehr Menschen durch Feinstaub als durch Verkehrsunfälle. Dies berichten die Medien aktuell unter Berufung auf neue Studien. Als Luftverschmutzer werden vor allem Industrieabgase und der Auto- und Schiffsverkehr genannt. Zunehmend kommt die Landwirtschaft ins Visier. Auch die Palette der Erkrankungen durch Feinstaub wird immer größer. Feinstaub verursacht nicht nur Atemwegserkrankungen, sondern auch Allergien, Herzinfarkt  und Schlaganfall sowie Diabetes und führt offenbar durch Gehirnabbau auch zur Demenz, wie kürzlich eine US-Studie zeigte.

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Für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2014 in der Kategorie  Blauer Engel hat die Jury die Fa. Kyocera nominiert, weil über 60 ihrer Laserdrucker mit dem Umweltzeichen ausgezeichnet sind.  Toner und Laserdrucker stehen seit langem im Verdacht,  gesundheitsschädigend zu sein. Dies zeigen Studien weltweit und viele betreffen Produkte von Kyocera. Die Vergabe des Blauen Engels für Produkte, die gesundheitsschädigende und krebserregende Stoffe enthalten und ungefiltert bis zu 350 Milliarden ultrafeiner Partikel in zehn Minuten in die Atemluft von Menschen blasen, ohne zu wissen, was es ist und wie es wirkt, ist unverantwortlich und ein politischer Skandal. Dies umso mehr, als dass es leistungsstarke alternative Drucktechnik gibt, bei der kaum Partikel freigesetzt werden und die erheblich stromsparender und sogar kostengünstiger sind. Die Nominierung konterkariert  die Ziele des wichtigen Nachhaltigkeitspreises und ist eine Verhöhnung der betroffenen Menschen. Wir fordern die Bundesumweltministerin auf, den Blauen Engel für Laserdrucker unverzüglich auszusetzen und die Risiken umfassend aufzuklären. Kyocera fordern wir auf, die Bewerbung zurückzuziehen und in einen Dialog über Lösungen einzutreten.

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All truth passes through three stages. First, it is ridiculed. Second, it is violently opposed. Third, it is accepted as being self-evident. Arthur Schopenhauer

Seit 2002 bestreiten Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, organisiert in der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), einvernehmlich mit internationalen Druckerherstellern und deren Verband BITKOM[i] Gesundheitsgefahren durch Laserdruckgeräte (LDG). Gemäß Gesetz und Satzung sind die DGUV-Mitglieder dem Arbeitsschutz verpflichtet und haben Berufskrankheiten zu verhindern und Betroffene zu entschädigen. Doch als Pflichtversicherung ist das Interesse an Aufklärung offenbar gering, denn das hätte Entschädigungen in Milliardenhöhe zur Folge. Für die Versicherten ist dieser Interessenkonflikt fatal. Die mögliche Aufklärung unterbleibt, und Betroffene, die die volle Beweislast tragen, werden in Berufskrankheitenverfahren mit Hilfe „bewährter“ Gutachter reihenweise um die Entschädigung gebracht. Weiterlesen